Deine Gedanken machen dich. Oder kaputt.

Was kognitives Coaching ist und warum es wirkt.

Mein Coaching Ansatz: Der kognitive Ansatz


Vor etwa 2000 Jahren sagte der griechische Stoiker namens Epiktet etwas, das bis heute gilt:

„Nicht die Dinge selbst beunruhigen uns, sondern die Meinung, die wir über die Dinge haben."

Das ist keine Lebensweisheit für den Kühlschrank. Das ist eine präzise Beschreibung dessen, wie menschliches Erleben funktioniert. Und es ist die Grundlage des kognitiven Coachings.

Was auch immer dich gerade belastet: ein Konflikt, eine Blockade, ein Gefühl, das nicht verschwindet. Es entsteht nicht durch die Situation selbst. Es entsteht durch das, was dein Kopf darüber denkt.

Das bedeutet: Wer lernt, seine Gedanken zu erkennen und zu hinterfragen, der lernt auch, seine Gefühle und sein Verhalten zu verändern.

Die Grundidee


In den 1950er Jahren hat der amerikanische Psychologe Albert Ellis Epiktets Gedanken für die moderne Psychologie neu entdeckt. Er entwickelte die Rational-Emotive & Kognitive Verhaltenstherapie (RE&KVT), heute eine der wissenschaftlich am besten belegten Methoden der Psychologie.

Ellis hat herausgefunden: Emotionale Probleme, innere Blockaden und selbstschädigendes Verhalten entstehen häufig durch irrationale Überzeugungen. Das sind Gedanken, die wir für wahr halten, obwohl sie uns emotional schaden oder unseren eigenen Zielen im Weg stehen.

Menschen erleben dabei häufig eine kognitive Dissonanz: Sie denken auf eine Weise, die Leid erzeugt, halten diese Gedanken aber gleichzeitig für logisch oder notwendig.

Kurz gesagt: Der Kopf kann sich selbst sehr überzeugend täuschen.

Die gute Nachricht: Irrationale Gedanken lassen sich durch rationale ersetzen. Das ist keine Frage des Willens, sondern der richtigen Methode.

Die Methode: RE&KVT nach Albert Ellis


Daniel Kahneman, Nobelpreisträger und Psychologe, beschrieb zwei Arten zu denken: schnell und automatisch auf der einen Seite, langsam und bewusst auf der anderen.

Das schnelle Denken ist effizient. Es erlaubt dir, im Alltag zu funktionieren, ohne jede Entscheidung neu zu durchdenken. Das wäre sonst auch sehr energieraubend. Gleichzeitig macht es dieses Denken auch fehleranfällig. Es urteilt schnell, verallgemeinert gerne und hält irrationale Überzeugungen für wahr.

Das langsame Denken braucht mehr Zeit und Aufmerksamkeit. Dafür ermöglicht es dir, Annahmen zu hinterfragen, Zusammenhänge zu erkennen und bewusstere Entscheidungen zu treffen. Es kann das schnelle Denken beobachten und korrigieren. Genau das trainieren wir im Coaching.

Schnelles Denken, langsames Denken


Du musst kein Psychologie-Studium absolvieren, um von dieser Methode zu profitieren. Du musst nur bereit sein, ehrlich hinzuschauen und mir ehrliche zu antworten.

Ich begleite dich durch einen Dialog, der von Frage zu Frage führt und in vielen Einsichten endet. Viele Klienten beschreiben es als das erste Mal, dass sie wirklich verstehen, warum sie sich so fühlen, wie sie sich fühlen.

Und wenn dieser Moment kommt. Dann macht es „Klick". Dadurch entsteht Veränderung. Nicht durch Ratschläge. Nicht durch Motivation von außen. Durch die eigene Erkenntnis.

Was das für dich bedeutet


Zur Klarheit: Kognitives Coaching ist nicht das gleiche wie Psychotherapie. Ich behandle keine klinischen Erkrankungen. Wenn du unter einer diagnostizierten psychischen Erkrankung leidest, empfehle ich dir, einen Therapeuten aufzusuchen.

Was ich mache: Ich arbeite mit Menschen, die sich emotional oder gedanklich blockiert fühlen, die in irrationalen Denkmustern feststecken und die bereit sind, daran zu arbeiten.

Kein NLP. Keine Esoterik. Keine Familienaufstellungen. Keine Ratschläge, die morgen schon vergessen sind.

Was ich nicht mache

Wann kognitives Coaching dir hilft